Unsere Augen sind die Fenster unseres Herzens.
Machen wir sie auf für das Licht,
für die Sonne am Tag und für die Sterne in der Nacht.
Kommt Licht in unsere Augen,
dann kommt auch Licht in unser Herz,
und wir werden in unserem grauen Alltag
bunte Farben entdecken.

Die Dinge sind nie so,
wie sie sind.
Sie sind immer das,
was wir aus ihnen machen.

Muscheln, Muscheln, blank und bunt,
findet man als Kind.
Muscheln, Muscheln, schlank und rund,
darin rauscht der Wind.

Darin singt das große Meer –
in Museen sieht man sie glimmern,
auch in alten Hafenkneipen
und in Kinderzimmern.

Muscheln, Muscheln, schlank und rund,
horch, was singt der Wind:
Muscheln, Muscheln, bunt und blank,
fand man einst als Kind!

Gedicht von Wolfgang Borchert

I will be the gladddest thing under the sun!
I will touch a hundred flowers and not pick one.

Edna St. Vincent Millay, amerikanische Schriftstellerin 1892 – 1950

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