Ich liebe
Berge Bäume Blumen
Das Meer
Manche Städte zum Beispiel Venedig

Licht und sterbendes Dunkel
Die Augen des Menschen
Das Wort
Dem ich Treue geschworen
Den Frieden
Und die Luft
Die mich atemlang liebt.

Zum 150. Todestag des Dichters – „orientalischer Poet und poetischer Orientalist“.

Wenn dich Glückwechsel trifft,
denk, um dich nicht zu grämen:
Abnehmen muss der Mond
um wieder zuzunehmen.

Willst du mich sogleich verlassen?
Warst im Augenblick so nah!
Dich umfinstern Wolkenmassen,
Und nun bist du gar nicht da.

Doch du fühlst, wie ich betrübt bin,
Blickt dein Rand herauf als Stern!
Zeigest mir, dass ich geliebt bin,
Sei das Liebchen noch so fern.

So hinan denn! Hell und heller,
Reiner Bahn, in voller Pracht!
Schlägt mein Herz auch schmerzlich schneller,
Überselig ist die Nacht.

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 – 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann

Ich sehe oft um Mitternacht,
Wenn ich mein Werk getan
Und niemand mehr im Hause wacht,
Die Stern‘ am Himmel an.

Sie gehn da, hin und her zerstreut
Als Lämmer auf der Flur;
In Rudeln auch, und aufgereih’t
Wie Perlen an der Schnur;

Und funkeln alle weit und breit,
Und funkeln rein und schön;
Ich seh die große Herrlichkeit,
Und kann mich satt nicht sehn…

Dann saget, unterm Himmelszelt,
Mein Herz mir in der Brust:
»Es gibt was Bessers in der Welt
Als all ihr Schmerz und Lust.«

Ich werf mich auf mein Lager hin,
Und liege lange wach,
Und suche es in meinem Sinn,
Und sehne mich darnach.

Matthias Claudius

Das Auf und Ab in der Zeit.
Die Dualität des Lebens.
Das ist meine Erfahrung.

Die starken Momente
bleiben für immer.
Auch das weiß ich.

Jorge D.R.

„Another fresh new year is here,
Another year to live!
To benish worry, doubt, and fear,
To love and laugh and give!“

William Arthur Ward, amerikanischer Autor, 1921 – 1994

Es genügt, einen Sonnenuntergang auf dem Meer zu erleben, um vielen Geheimnissen auf den Grund zu kommen.

M. Karagatsis, griechischer Schriftsteller 1908 – 1960

Nachthimmel am Meer, Collage

Nachthimmel am Meer, Collage

Ruhiges Meer, GR

Ruhiges Meer, GR

What a . . .

What a . . .

Hier lass mich rasten. Und auch mich ein wenig die Natur betrachten.
Des Meeres Frühe und des wolkenlosen Himmels
leuchtendes Violett und dort die gelbe Küste; alles
schön und prächtig im Widerschein des Lichts.

Hier lass mich rasten. Umd mir vormachen, dass ich das alles sehe
(für einen Augenblick sah ich es wirklich, beim ersten Innehalten);
und nicht auch hier meine Wahngebilde,
meine Erinnerungen, die Trugbilder der Lust.

Konstantinos Kavafis, 1863-1933

Tiefes Blau

Tiefes Blau

Meer der Frühe, GR

Meer der Frühe, GR

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