Je mehr ich es wage,
mich ohne verzerrende Brille anzusehen
und mich bedingungslos anzunehmen;

je mehr ich mich freue
an meinen Plänen und Zielen,
meinen Möglichkeiten und Fähigkeiten;

je mehr ich ja sage
zu meinen Unsicherheiten und Grenzen,
zu meinen Schwächen und Fehlern,

desto besser kann ich Mitmenschen verstehen,
ihre Meinung annehmen
und ihre Überzeugung stehen lassen.

Mein Leben ist reicher geworden.
Dankbar nehme ich an, was geschieht
und trage bei, was ich kann.

M. Feigenwinter

Blätter wie Federn
Losgelöst leicht und frei und
Ganz im Moment sein

Ich will,
dass du bist,
was du letztlich sein kannst.

Vergiss alles,
lege alles ab,
was du lernen musstest,
obwohl es dir nicht entsprach;
was du machen musstest,
obwohl es dir zuwider war;
was du glauben musstest,
obwohl du es nicht glauben konntest;
was du annehmen musstest,
obwohl es nicht passte;
was du ertragen musstest,
obwohl es deine Kräfte überstieg;
was aus dir einen andern machte
als du wirklich bist.

Sei du selbst,
lebe dein Leben.

(M. Feigenwinter)

Die Botschaft der Bäume
Werden und Vergehen
Alles hat seine Zeit

Urheber: Eigener Text

aus :“Dem Glück auf der Spur“ von M. Feigenwinter

Wenn wir annehmen,
dass manches nicht geschätzt wird;
verstehen,
dass manches nicht gelingt;
zulassen,
dass vieles nicht entspricht;
begreifen,
dass Fehler unvermeidbar;
einsehen,
dass der Wille allein oft nicht genügt;
zugeben,
dass vieles mangelhaft ist,

entsteht eine Atmosphäre,
wo Menschen wagen
zu sagen, was sie denke,
zu tun, was sie können,
zu sein, wie sie sind.

Wie viel ruhiger würde unser Leben,
wenn wir uns nicht hetzen und drängen liessen;
nicht meinten,
alles hänge von uns ab;

wie viel entspannter würde unser Leben,
wenn wir darauf verzichteten,
uns mit andern zu vergleichen;
uns nicht Ziele setzten,
die ausserhalb unserer Möglichkeiten liegen;

wie viel wesentlicher würde unser Leben,
wenn wir darauf vertrauen würden,
dass wir sein dürfen wie wir sind
und wachsen liessen,
was in uns angelegt ist.

Wie viel schöner würde unser Leben,
wenn wir in uns und unseren Mitmenschen
das ganz Besondere und Einmalige sehen
und einander ermutigen würden,

einfach zu sein?

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